Mit dem Zusammenbruch dieser Behauptung und der Erkenntnis, dass das Leben "geplant" ist, begannen einige Wissenschaftler, im Weltraum nach dem Ursprung des Lebens zu suchen. Die Bekanntesten der Wissenschaftler, die solche Behauptungen aufstellten, waren Fred Hoyle und Chandra Wickramasinghe. Diese beiden bastelten ein Szenario zusammen, nachdem es im Raum eine Kraft gibt, die Leben "säät". Danach würden diese Lebenssamen durch Gas- oder Staubwolken oder auch durch einen Asteroiden durch die Leere des Raums transportiert, erreichten irgendwann die Erde und lösten so die Entstehung des Lebens aus.
Nobelpreisträger Francis Crick, der zusammen mit James Watson die Doppelhelix-Struktur der DNS entdeckte, ist einer von denen, die den Ursprung des Lebens im Weltraum suchten. Crick erkannte, dass es ziemlich unvernünftig war, die Entstehung des Lebens durch Zufall anzunehmen, statt dessen behauptete er, das Leben auf der Erde entstand durch intelligente extraterrestrische Kräfte.
Wie wir gesehen haben, hat die Idee, das Leben sei aus dem Weltraum gekommen, prominente Wissenschaftler beeinflusst. Man kann aus zwei grundsätzlichen Perspektiven heraus an sie herangehen.
Meteore können keine lebenden Organismen auf die Erde bringen. Keine lebende Struktur würde die enorme Hitze beim Eintritt in die Erdatmosphäre, oder den Einschlag auf der Erde überleben. Oben: Ein riesiger Meteoritenkrater in Arizona. Selbst wenn wir außerirdisches Leben annehmen, dann kann dessen Ursprung auch nicht anders als durch die Schöpfung erklärt werden. |
Dies ist nicht die letzte Ungereimtheit der These, Substanzen aus dem All hätten das Leben auf der Erde verursacht. Die, die dieser Idee folgen, müssen erklären, warum ein solcher Prozess nicht auch heute geschieht, denn die Erde wird pausenlos mit Meteoriten bombardiert. Bis heute jedoch hat keine Untersuchung eines Meteoriten die "Samenthese" bestätigt.
Eine andere Frage an die Verteidiger dieser These ist die: "Selbst wenn wir akzeptieren, dass das Leben durch ein Bewusstsein im All geformt wurde, und dass es dann irgendwie die Erde erreicht hat, wie sind die Millionen Arten auf der Erde entstanden?" Dies ist ein großes Dilemma für die Behauptung, das Leben komme aus dem All.
Zu diesen Schwierigkeiten kommt hinzu, dass bisher noch keine Spur einer anderen Zivilisation gefunden wurde, die das Leben auf der Erde in Gang gesetzt haben könnte. Keine astronomische Beobachtung hat bisher irgendeinen Hinweis auf das Vorhandensein einer solchen Zivilisation gegeben.
Eine Theorie, die die Entstehung von Leben auf der Erde mit dem Ergebnis eines Zufalls erklären will, ist nicht länger haltbar. Man hat erkannt, dass die Komplexität der verschiedenen Lebensformen auf der Erde nur das Ergebnis eines intelligenten Designs sein kann. Tatsächlich geben die Fachgebiete der Wissenschaftler, die das Leben im Weltraum suchten, einen Hinweis darauf, warum sie die Logik der Evolutionstheorie ablehnten.
Beide sind weltbekannte Wissenschaftler: Fred Hoyle ist Astronom und Bio-Mathematiker, Francis Crick ist Molekularbiologe.
Behauptungen, der Ursprung des Lebens könne im Weltraum liegen, sind Science Fiction. Es gibt keinen Hinweis darauf und Meldungen und Kommentare dazu sind reine Spekulation nach dem Motto "Es könnte vielleicht so gewesen sein". Tatsächlich sind solche Szenarien unmöglich. Selbst wenn wir annehmen, dass organische Verbindungen durch Meteore die Erde erreicht haben könnten, so ist es chemisch, physikalisch und mathematisch unmöglich, dass solche Verbindungen aus sich selbst heraus Leben hervorgebracht haben. Die Phantasie, das Leben auf der Erde könnte von außerirdischem abstammen, ist ein Manöver, mit dem die Darwinisten die Existenz Gottes umgehen wollen. Doch dies ist bedeutungslos, denn die "außerirdische" These verlagert das Problem nur auf eine andere Ebene und führt zu der Frage, "Was ist der Ursprung der Außerirdischen?" Vernunft und Wissenschaft sagen uns: Es gibt ein absolutes Wesen, das alles Leben geschaffen hat, obwohl es selbst nicht geschaffen wurde und schon immer existiert. Dieses Wesen ist Gott, der alles erschaffen hat. |
Doch die Theorie, die sie für die Herkunft dieses intelligenten Designs vorschlugen, ist widersprüchlich und sinnlos. Die moderne Physik und Astronomie haben gezeigt, dass unser Universum aufgrund des Urknalls vor 12-15 Milliarden Jahren entstanden ist. Alle Materie im Universum entstand bei dieser "Explosion". Aus diesem Grund müsste jede These, die den Ursprung des Lebens auf der Erde mit einer anderen auf Materie basierenden Lebensform zu erklären versucht, dann auch erklären, wie denn diese Lebensform zustande gekommen ist. Das heißt, eine solche These löst das Problem nicht wirklich, sie verlagert es lediglich auf eine andere Ebene. (Detailliertere Informationen dazu finden Sie in Harun Yahya's Büchern "Die Erschaffung des Universums" und "Zeitlosigkeit und die Tatsache des Schicksals".)
DER BLINDE ABERGLAUBE DER EVOLUTIONISTEN:
Die obige Formel ist der kürzeste Weg, die Evolutionstheorie auszudrücken. Darwinisten glauben, unbelebte Atome und Moleküle kamen zufällig zusammen, organisierten sich im Lauf der Zeit selbst, "erwachten" zum Leben und verwandelten sich in Millionen komplexer und perfekter Lebewesen. Dieser Aberglaube wird durch kein bekanntes physikalisches Gesetz unterstützt. Im Gegenteil, die Physik zeigt, dass Zeitablauf einen chaotischen, und keinen organisierenden Effekt hat (zweiter thermodynamischer Hauptsatz). Tatsächlich ist der Zeitfaktor nur ein Täuschungsversuch der Darwinisten, um ihre Theorie aus dem Schussfeld zu bekommen. Weil kein evolutiver Prozess, der neues Leben entstehen ließe in der Natur beobachtet werden kann, versuchen Darwinisten das Problem zu verdecken indem sie sagen: "Evolution kann zwar nicht beobachtet werden, doch sie könnte in den vergangenen Millionen Jahren stattgefunden haben." Auch diese Behauptung wird durch die Fossilienfunde zunichte gemacht, die zeigen, dass ein evolutiver Prozess niemals stattgefunden hat. |
Es ist offensichtlich, dass das Konzept der Außerirdischen den Ursprung des Lebens nicht erklären kann. Selbst wenn wir für einen Moment annehmen, dass Außerirdische tatsächlich existieren, so ist immer noch offensichtlich, dass sie selbst auch das Produkt eines intelligenten Designs sein müssten. Dies liegt daran, dass die Gesetze der Physik überall im Universum dieselben sind, und sie machen ein zufälliges Entstehen von Leben unmöglich. Dies zeigt, dass Allah der jenseits von Zeit und Materie ist und unendliche Macht, Weisheit und Kenntnis besitzt, das Universum und alles, was sich in ihm befindet, geschaffen hat.