Jene Darwinisten, die der Theorie blindlings verfallen sind, suchen nun nach einer Lösung durch Demagogie, weil ihnen keine wissenschaftliche Basis geblieben ist. Das am häufigsten zu hörende Schlagwort, auf das sie sich zurückziehen ist: "Schöpfung ist Glaube, also kann sie nicht Teil der Wissenschaft sein." Es wird behauptet, die Evolutionstheorie sei wissenschaftlich, Schöpfung nur Glaube. Doch diese Behauptung resultiert aus einer völlig falschen Perspektive. Diejenigen, die sie wiederholen, vermengen Wissenschaft und materialistische Philosophie. Sie glauben, Wissenschaft müsse sich den Grenzen des Materialismus bewegen und dass die, die keine Materialisten sind, kein Recht haben, überhaupt ihre Meinung zu äußern. Doch die Wissenschaft verwirft in Wahrheit den Materialismus.
Wie zeitgenössische Materialisten, glaubte Demokrit, Materie habe schon immer existiert und es existiere nichts außer Materie. |
Angesichts dessen ziehen sich Materialisten oft auf ein simples Wortspiel zurück. Sie sagen: "Materie ist das einzige zu studierende Objekt der Wissenschaft, ergo muss die Wissenschaft materialistisch sein." Richtig, das Objekt der Wissenschaft ist die Materie, doch Materie zu studieren ist etwas völlig anderes, als Materialist zu sein. Denn wenn wir die Materie studieren, erkennen wir, dass sie ein so großes Wissen und Design verkörpert, wie es Materie selbst nie hervorgebracht haben kann. Wir können verstehen, dass dieses Wissen und Design von einer Intelligenz stammen, auch wenn wir sie nicht direkt wahrnehmen können.
Stellen wir uns eine Höhle vor. Wir wissen nicht, ob schon vor uns jemand dort war. Wenn wir in der Höhle nichts finden außer Staub, Erde und Steine, so können wir schließen, dass es in ihr nichts gibt außer planlos umherliegender Materie. Wenn wir aber kunstvolle farbige Malereien an den Wänden der Höhle vorfinden, dann dürfen wir vermuten, dass eine intelligente Existenz bereits vor uns dort gewesen sein muss. Auch wenn wir diese Intelligenz nicht unmittelbar sehen können, schlussfolgern wir ihre Existenz aus dem, was sie hinterlassen hat.
Alle Experimente und Beobachtungen beweisen, dass Materie selbst kein Leben hervorgebracht haben kann. Aus diesem Grund muss das Leben aus einer metaphysischen Schöpfung stammen. Alle darwinistischen Experimente in dieser Richtung schlugen fehl. Leben kann niemals aus unlebendiger Materie geschaffen worden sein. Der Biologe Andrew Scott macht folgendes Eingeständnis dazu im New Scientist:
Nimm ein wenig Materie, erhitze sie unter Umrühren und warte. Das ist die moderne Version der Genesis. Die "fundamentalen" Kräfte Gravitation, Elektromagnetismus und die starken und schwachen Kernkräfte sollen den Rest erledigt haben... Doch wie viel von diesem tollen Märchen ist wirklich gesichert, und wie viel bleibt hoffnungsvolle Spekulation? Tatsächlich ist jeder größere Schritt von den chemischen Vorläufern bis zu den ersten erkennbaren Zellen entweder das Objekt von Kontroversen oder kompletter Verwirrung.75
Wenn Materie in der Lage wäre, Leben aus sich selbst hervorzubringen, wie die Materialisten behaupten, dann müsste man Leben unter Laborbedingungen herstellen können. Doch nicht einmal eine Organelle einer Zelle kann hergestellt werden, ganz zu schweigen von einer ganzen Zelle. |
Prof. Fred Hoyle |
Der Newsweek Titel vom 27. Juli 1998: "Die Wissenschaft findet zu Gott" |
Nun ist der Materialismus in einem noch größeren Dilemma. Materie kann nicht einmal dann Leben hervorbringen, wenn sie mit menschlichem Wissen kombiniert wird.
Die Wahrheit, die wir kurz betrachtet haben, ist, dass Materie kein Design und kein Wissen aus sich selbst hervorbringen kann. Doch das Universum und das Leben in ihm enthalten ein außergewöhnliches Design und Wissen. Dies zeigt uns, dass all dies das Werk eines Schöpfers mit unendlicher Macht und Weisheit ist, der schon vor der Materie existiert hat und der über sie herrscht.
Wenn wir genau hinsehen, dann ist dies eine vollständige wissenschaftliche Schlussfolgerung, kein "Glaube", sondern eine Wahrheit, die durch Beobachtung des Universums und des Lebens in ihm erkannt worden ist. Deswegen ist die darwinistische Behauptung "Evolution ist wissenschaftlich, Schöpfung dagegen ist ein Glaube, der in der Wissenschaft nichts zu suchen hat", eine oberflächliche Täuschung. Wahr ist, dass im 19. Jahrhundert die Wissenschaft mit dem Materialismus vermengt wurde, und dass sie durch das materialistische Dogma vom Kurs abgebracht wurde. Doch nachfolgende Entwicklungen des 20. und 21. Jahrhunderts haben dies längst korrigiert, und die Wahrheit der Schöpfung, lange verdeckt durch den Materialismus, ist endlich zum Vorschein gekommen. Wie der Titel "Die Wissenschaft findet zu Gott (Science Finds God)" der Newsweek Ausgabe vom 27. Juli 1998 klar macht, findet die Wissenschaft nach aller materialistischen Irreführung zu Gott, dem Schöpfer des Universums und von allem, das es enthält.