Sie wollen die Evolutionstheorie widerlegen? Dann gehen Sie hin und finden Sie menschliche Fossilien aus dem Kambrium! Jeder, dem das gelingt, wird die Evolutionstheorie ad absurdum führen und er wird einen Nobelpreis für diese Entdeckung bekommen.56
Trilobiten |
Die Tatsache, dass fast alle bekannten Gattungen plötzlich während des Kambriums auftauchten, ist in diesem Zusammenhang ein schlagender Beweis. Im übrigen besaßen diese Kreaturen, die so plötzlich auftauchten, komplexe Körpersysteme und nicht etwa einfache - die Realität zeigt also das genaue Gegenteil der darwinistischen Anschauung.
Trilobiten gehörten zur Art der Gliederfüßler und waren Organismen, mit komplexen Organen. Aufgrund von Fossilienfunden waren detaillierte Studien der Augen von Trilobiten möglich. Das Auge besteht aus hunderten kleiner Facetten von denen jede einzelne zwei Linsen enthält. Diese Struktur des Auges ist ein wahres Wunderwerk des Designs. David Raup, Geologieprofessor an den Universitäten von Harvard, Rochester und Chicago, sagt: "Diese Trilobiten, die vor 450 Millionen Jahren lebten, wiesen ein optimales Design auf und man würde einen sehr gut ausgebildeten und kreativen Ingenieur benötigen, würde man eine solche Entwicklung heute in Auftrag geben wollen." 58
Zu Darwins' Zeiten ordnete man das Kambrium ins Silur ein. Darwin blieb schweigsam angesichts der komplexen Strukturen des Lebens, die plötzlich in dieser Zeit auftauchten. In den folgenden 150 Jahren wurde das darwinistische Dilemma immer größer. Oben: "Das Erdzeitalter des Silurs" von Zdenek Burian |
Charles Darwin |
Es ist z.B. nicht zweifelhaft, dass alle kambrischen und silurischen Trilobiten von einem Krustentier abstammen, das lange vor der kambrischen Zeit lebte und wahrscheinlich stark von allen anderen Krustern abwich... Wenn daher meine Theorie richtig ist, so müssen unbestreitbar vor der Ablagerung der untersten kambrischen Schichten lange Perioden verflossen sein, ebenso lange oder noch längere als der ganze Zeitraum von damals bis heute, und es muss ferner in dieser großen Periode auf der Erdoberfläche von Geschöpfen gewimmelt haben... Auf die Frage, warum wir in der vorkambrischen Zeit keine reichen fossilführenden Ablagerungen finden, vermag ich keine befriedigende Antwort zu geben. 59
Darwin schrieb "Wenn daher meine Theorie richtig ist, so ... muss ferner in dieser großen Periode auf der Erdoberfläche von Geschöpfen gewimmelt haben." Die Frage, warum keine Fossilien dieser Kreaturen vorhanden seien, versuchte er in seinem Buch mit der Entschuldigung zu beantworten, dass "die Fossilienfunde sehr lückenhaft sind". Heute jedoch ist der Fossilienbestand ziemlich komplett und er zeigt ganz klar, dass die Lebewesen des Kambriums keine Vorfahren haben. Das heißt, wir müssen die Aussage zurückweisen, die da beginnt mit den Worten "Wenn daher meine Theorie richtig ist...". Darwins Hypothesen waren falsch und aus diesem Grund ist auch seine Theorie falsch.
Die Entstehung der Arten |
Diese Beispiele machen klar, dass die biologischen Arten nicht chronologisch von "einfach" bis "komplex" hintereinander gereiht werden können.
Wenn wir die funktionalen Eigenschaften der Lebewesen betrachten, so sehen wir genau dasselbe. Bei der strukturellen Entwicklung kann das Ohr als Beispiel dienen, das die Behauptung der "Entwicklung vom Einfachen zum Komplexen" widerlegt. So besitzen Amphibien ein Mittelohr, doch Reptilien, die erdgeschichtlich erst nach den Amphibien auftauchten, haben ein viel einfacheres System, das auf einem einzigen kleinen Knochen basiert, ein Mittelohr gibt es bei ihnen nicht.
Genetische Studien kamen zu ähnlichen Ergebnissen. Es gibt keine Korrelation zwischen der Zahl der Chromosomen eines Tieres und seiner Komplexität. Menschen besitzen zum Beispiel 46 Chromosomen, die mikroskopisch kleinen Spumellarienfaunen (Radiolaria) dagegen 800.
Es gibt keine Korrelation zwischen der Zahl der Chromosomen und dem Grad der Komplexität des Lebens. Dies widerlegt die Evolutionstheorie. |
Lassen Sie uns dazu als Beispiel die Erde zu einer Zeit betrachten, als die ältesten Bakterien auftauchten, also vor etwa 3.5 Milliarden Jahren. Die atmosphärischen Bedingungen, insbesondere die vorherrschenden Temperaturen zu dieser Zeit waren für komplexere Lebensformen, ganz zu schweigen von Menschen, völlig ungeeignet. Das gilt auch noch für das Kambrium. Auch in dieser Periode, die etwa 530 Millionen Jahre zurückliegt, waren die Bedingungen für menschliches Leben noch nicht vorhanden. Auch an Land lebende Tiere gab es noch nicht. Diese Situation gilt auch für fast alle folgenden Erdzeitalter. Untersuchungen der bisher gefundenen Fossilien haben ergeben, dass Umweltbedingungen, die menschliches Leben ermöglichen, erst seit den letzten paar Millionen Jahren existieren. Jede einzelne lebende Gattung tauchte erst dann auf, wenn die entsprechenden Lebensbedingungen vorhanden waren, anders gesagt: Wenn die Zeit reif war.
Darwinisten verwickeln sich angesichts dieser Tatsache in enorme Widersprüche, sie tun so, als hätten die passenden Lebensbedingungen selbst das Leben geschaffen, doch "passende Lebensbedingungen" heißt nur, dass die richtige Zeit gekommen war. Leben kann nur durch einen bewussten Eingriff entstehen, soll heißen, durch eine übernatürliche Schöpfung.
Aus diesem Grund ist das stufenweise Erscheinen des Lebens keineswegs ein Beweis für die Evolution, sondern vielmehr ein Beweis für das unendliche Wissen und die unendliche Weisheit Allahs, Der alles geschaffen hat. Jede Gruppe von Lebewesen, die erschaffen wurde, schuf ihrerseits die notwendigen Lebensbedingungen für die als nächstes folgende Gruppe, und es wurde über einen sehr langen Zeitraum ein ökologisches Gleichgewicht, das alles Leben beinhaltet, für uns geschaffen.
Wir müssen uns jedoch dessen bewusst sein, dass dieser Zeitraum nur uns als "lang" erscheint. Für Allah ist er nur ein einziger "Moment". Zeit ist ein Konzept, dass nur angewendet werden kann auf Dinge, die erschaffen worden sind. Als der Schöpfer ist Allah Selbst nicht an die Zeit gebunden. (Für weitere Einzelheiten hierzu siehe auch Harun Yahya: "Zeitlosigkeit und die Tatsache des Schicksals" [Timelessness and the Reality of Fate])
Darwinisten, die beweisen wollen, dass eine Art sich zu einer anderen Art entwickelt hat, dass das Leben auf der Erde sich stufenweise entwickelt hat, sind ohne Erfolg. Die Beweise die sie dafür erbringen müssen, sind Fossilien der Übergangsformen, die die verschiedenen Arten verbinden würden. Eine Theorie, die behauptet, dass Wirbellose zu Fischen wurden, Fische zu Reptilien und Reptilien zu Vögeln und Säugetieren, muss die Fossilien vorweisen können, die dies beweisen. Darwin wusste das sehr wohl und er schrieb, dass zahllose Exemplare solcher Fossilien gefunden werden müssten, auch wenn zu seiner Zeit noch keine vorhanden waren. In den 150 Jahren, die seitdem vergangen sind, wurden keine Übergangsformen gefunden. Wie der darwinistische Paläontologe Derek W. Ager zugegeben hat, zeigen die Fossilienfunde "keine allmähliche Entwicklung, sondern das explosionsartige Auftauchen einer Gruppe auf Kosten einer anderen".60
Aus alledem ist zu schließen, dass das Leben nicht durch Zufall entstanden ist, sondern dass es erschaffen wurde, Stufe für Stufe, über lange Zeiträume. Dies stimmt vollständig überein mit den Informationen, die uns der Quran über die Schöpfung gibt, worin Allah offenbart, dass Er das Universum und alles Leben in ihm in sechs Tagen schuf.