Dennoch lassen sich Darwinisten hier auf flinke Wortspiele ein und vermengen dabei Richtiges mit Falschem. Es ist beispielsweise richtig, wenn man erklärt: "Berücksichtigt man die lange Zeit, seit der der Mensch als soziales Wesen lebt, so sind sein Wissen, seine Kultur und seine Technologie einem ständigen Entwicklungsprozess unterworfen." (Hier müssen wir uns erinnern, dass es allerdings zeitweilige Rückschritte genauso geben kann wie Fortschritt. Soziologisch gesprochen gab es Zeiten des Fortschritts genauso wie Zeiten der Stagnation und der Regression.) Die Behauptung jedoch, "Genauso wie der Mensch sich entwickelte und fortschritt, gab es im Lauf der Zeit Fortschritt und Veränderung bei den anderen lebenden Arten" ist völlig falsch. Auch wenn es logisch und wissenschaftlich ist, zu sagen, "Das Wissen des Menschen als denkendes Wesen hat sich erhöht und ist an nachfolgende Generationen weitergegeben worden", so ist es völlig sinnlos, zu behaupten, das Leben sei durch Zufall entstanden und hätte sich entsprechend der natürlichen Lebensbedingungen weiter entwickelt.
| Leonardo Da Vinci Max Planck Einstein Gregor Mendel |
| Newton Galileo Kepler Louis Pasteur |
Einer der größten Wissenschaftler überhaupt, Albert Einstein, sagte:
Wissenschaft kann nur geschaffen werden von Menschen, die ganz erfüllt sind von dem Streben nach Wahrheit und Begreifen. Diese Gefühlsbasis aber entstammt der religiösen Sphäre... Ohne solchen tiefen Glauben kann ich mir einen wirklichen Forscher nicht vorstellen. Wissenschaft ohne Religion ist lahm... 61
Der Deutsche Max Planck, der Begründer der modernen Physik, sagte:
Jeder, der ernsthaft mit wissenschaftlicher Tätigkeit befasst war, hat erkennen müssen, dass über dem Eingangstor zum Tempel der Wissenschaft die Worte geschrieben stehen: "Du musst einen festen Glauben haben". Dies ist ein unverzichtbarer Charakterzug für den Wissenschaftler.62
Die Geschichte der Wissenschaft zeigt, dass Veränderung und Fortschritt das Ergebnis der Arbeit von an die Schöpfung glaubenden Wissenschaftlern war. Wissenschaftliche Entwicklungen besonders des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts bescherten uns zahllose Beweise für die Realität der Schöpfung. Wir haben entdeckt, dass das Universum aus dem Nichts entstand, mit anderen Worten, dass es erschaffen wurde. Es wird von der gesamten wissenschaftlichen Welt akzeptiert, dass das Universum durch den Urknall entstanden ist. Das Modell des unendlichen Universums ohne Anfang und Ende, von Materialisten unter den primitiven wissenschaftlichen Bedingungen des 19. Jahrhunderts entwickelt, hat sich als falsch erwiesen. Man hat erkannt, dass das Universum erschaffen worden ist, wie es im Quran steht, dass es einen Anfang hat, dass es Grenzen hat und dass es sich im Lauf der Zeit ausgedehnt hat. Der Quran drückt dies so aus:
Es lag ausschließlich an dem primitiven Kenntnisstand der Wissenschaft des 19. Jahrhunderts, dass der Boden für die Entwicklung der Evolutionstheorie bereitet werden konnte.
Man sieht, es ist nicht möglich, die die an die Schöpfung glauben und die ständig neue Beweise dafür liefern, als wissenschaftsfeindlich oder fortschrittsfeindlich darzustellen. Im Gegenteil, diese Leute geben Wissenschaft und Fortschritt die größtmögliche Unterstützung. Es sind die, die allen wissenschaftlichen Beweisen den Rücken zukehren und die Evolutionstheorie verteidigen, die dem wissenschaftlichen Fortschritt in Wahrheit entgegenstehen, denn die Evolutionstheorie ist nichts als ein Phantasiegebilde.